Intuitiv kann ja jeder irgendwie knipsen und teilweis werden die Bilder sogar gut – dank Digitalfotografie ist es auch kein Problem, wenn nur eines von 100 Bildern gelingt – doch manch einer will vielleicht noch einen Schritt weiter gehen und das Handwerk und die Grundlagen “vernünftig” erlernen – nun denn; Jacqueline Esen bietet dazu jetzt mit ihrem Digitale Fotopraxis. Rezepte für bessere Fotos: Einfach besser fotografieren – Motive gekonnt umsetzen die perfekte Gelegenheit fürs Selbststudium samt Übungen.
Esen ist freiberufliche Fotografin und Autorin samt Fotoschule im Internet (online-fotokurse.de) – aus eigener Berufserfahrung kennt sie die Fragen und Lösungen rund um den Weg vom Fotoapparat über das Motiv zum Bild und der Nachbearbeitung; gerade auch deshalb ist ihr Buch kein auf kurzlebige Technik fixiertes Anleitungsbuch, sondern ein solider und zeitloser Weg zu den Fundamenten eines “guten Bildes”.
Los geht es mit der Technik: Wer die Funktionen der eigenen Kamera versteht, kann ihr Potenzial voll ausschöpfen – Esen erklärt den Fokus, und Schärfe, Belichtungszeit, Zoom und den Einsatz von EXIF-Dateien. Im nächsten Hauptkapitel dreht sich dann alles um die Bildgestaltung: Bildkomposition, Harmonie, Kontraste, Schwarz/Weiß, Effekte und Kontraste. Der nächste Fokus ist dann Licht: Lichteinsatz, verschiedene Lichtsituationen, Blitz und Spezielles wie Infrarotfotografie. Auch die Portrait-Fotografie bekommt ihr eigenes Kapitel: Babys, Kinder, Familien und spezieller Hauttöne, Drinnen und Draußen, Party und Hochzeiten. Und wie sieht es aus, wenn man mal mit der Kamera unterwegs ist? Urlaub, Landschaften – alles Wissenswerte für on the Road-Fotografie. Neben all den Situationen stellt sich natürlich auch die Frage, was man(n) und Frau nun eigentlich warum und wie fotografiert: “Motive und Motivation”, wie findet man den eigenen Stil und seine Inspiration? Zuletzt dann einige Exkurse: Know-How zur Technik von Kameraautomatik bis Objektive, Farbtheorie, Bildformate, Wind& Wetter und auch das Recht am Foto.